| Beitrag von Peter ® , Oct 18,2001,16:57 | Antworten | Forum | |||
Wie wahr das ist, zeigt ein Erlebnis, das ich vor gut einer halben Stunde auf der Schlierbergstraße in Freiburg hatte, kurz vor der Nummer 3, in dem ein (pensionierter) Mediziner wohnt: Prof. Dr. Hans G. Hillemanns:
Wie das Foto zeigt, war ich heute wieder in Begleitung meines ältesten "Fans" unterwegs. Eine Dame von mittlerweile 77 Jahren, die mich seit Jahren begleitet, um ihre "Solidarität" mit mir auszudrücken.
Heute kamen wir auf dem Rückweg am Haus ihres ehemaligen Chefs vorbei, Prof. Hillemanns, Frauenarzt. Und wie der "Zufall" es will, kam, kurz nachdem wir dieses Haus passiert hatten, ein BMW die Schlierbergstrasse hinauf. In dem Wagen saß, wie ich eine Minute später wußte, Prof. Hillemanns, der, als er mich sah, seinem BMW in wahrlich blinder Wut direkt auf mich zulenkte. Es war, auch von seinem Gesichtsausdruck her, unverkennbar, dass er mich anfahren wollte! Ich konnte hinter einer Straßenlaterne Schutz finden. Voller Verblüffung erkannte er seine ehemalige Mitarbeiterin. Er öffnete die Wagentüre und fragte sie in großer Erregung, was sie denn mit einem solchen Arschloch wie mir zu tun habe. Die arme Dame war selbstverständlich völlig erschrocken und verwirrt, weil sie von diesem Menschen eine derartige Reaktion nie erwartet hätte.
Er stieß wüsteste Beschimpfungen gegen mich aus und meinte, wenn er mir im Wald begegnen würde, dann würde er mich mit einer Axt erschlagen. Es war ihm sicher nicht klar, dass er dies ja nicht nur vor einer Zeugin sagte, sondern auch in ein Aufzeichnungsgerät ...
Er meinte dann soetwas wie "typisch Psychologe", worauf ich erwiderte, seine Verklemmtheit sei eben "typisch für Ärzte". Er stieg dann aus, kam auf mich zu und meinte, er wolle mir "einen in die Fresse schlagen" (tolle Wortwahl für einen Medizinprofessor). Dies alles vor den Augen dieser alten Dame! - Ich konnte ihn nur mit äußerster Mühe (durch Drohung, ihm die Fotokamera auf dem Kopf zu schlagen), davon abhalten, mich zu schlagen. Beinahe wäre ich dabei, rückwärts vor ihm zurückweichend, noch unter ein Auto gekommen.
Soweit diese Kurznachricht. Jetzt gibt es zunächst die Anzeige und eine Pressemitteilung.
Peter
Es liegt wohl sowas wie "Terrorismus" ganz generell in der Luft ... :-(

dazugehöriger link: Leserbrief von Architekt Voigts an den STADTKURIER
| Antworten zu diesem Beitrag |
|